News

Frühjahrstipp - März 2011

 
Leasing - Rückgabe des Fahrzeugs an die Leasing-Gesellschaft

Bei der Rückgabe des Fahrzeugs nach Vertragsende an den Leasinggeber bestehen sehr oft zwischen beiden Parteien unterschiedliche Meinungen darüber, wie der Fahrzeugzustand zu bewerten ist. Grundsätzlich muss das Fahrzeug in einem betriebs- und verkehrssicheren Zustand sein und Alter und Laufleistung müssen dem Leasingvertrag entsprechen.
 
Beim Kilometerabrechnungsmodell muss der Leasingnehmer Schäden, wie Dellen, Kratzer, Verunreinigungen, Tier-Haare-Geruch, Steinschläge usw. selber tragen. Einige Fahrzeuge sind beschädigt (außen und innen) und in einem stinkenden und unsauberen Zustand. Trotzdem ist der Leasingnehmer der Meinung, das sich das Fahrzeug in einem akzeptablen Zustand befindet. Dem ist nicht so und so kommen schnell einige tausend EUR an Forderungen zusammen, die er zahlen muss, aber oft nicht zahlen will, oder nicht zahlen kann.
 
Im Vergleich dazu gibt es auch Fahrzeuge, bei denen Inspektionen durchgeführt wurden und die in einem guten, gepflegten Zustand problemlos zurückgenommen werden.
 
In Streitfällen beauftragen die Leasinggesellschaften bzw. Fahrzeug-Banken unabhängige, qualifizierte Sachverständige, die das Fahrzeug auf Unfallschäden, Beschädigungen und den Ist-Zustand begutachten. Bewertungsgrundlagen sind notwendige Reparaturen, die zu 100% berücksichtigt werden und erforderliche Reparaturen, die altersabhängig anteilig bis zu 50% und mehr berücksichtigt werden. Die Ermittlung der Abzüge (anteilige Minderwerte) berücksichtigt das Fahrzeugalter sowie die Km-Laufleistung und wird prozentual angerechnet.
 
 
Euer ADAC Sachverständiger Helmut Ihring